TEACCH

(Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children)

Ist ein aus dem Amerikanischen kommender Ansatz, der sinngemäß mit „Therapie und pädagogische Förderung autistischer und in ähnlicher Weise kommunikationsgestörter Kinder“ übersetzt wird.

Dieser Ansatz berücksichtigt eine Gruppe von Menschen, die einen besonderen Bedarf an Strukturierung zeigen, der sich aus den Schwierigkeiten ergibt:

  • Handlungsaktionen zu planen
  • Impulse zu kontrollieren
  • flexibel auf Situationsveränderungen zu reagieren

Der Ansatz berücksichtigt 7 Prinzipien, die der pädagogischen Arbeit zugrunde liegen:

  • Verständnis der typischen Schwierigkeiten von Menschen mit Autismus
  • Individuelle Diagnostik und Förderung
  • Kooperation mit den Eltern und Familien
  • Optimierung der Fähigkeit in der Lebenswelt zurechtzukommen
  • Ganzheitlichkeit
  • Kompetenzorientierung (Stärken und Interessen nutzen), Respekt vor Andersartigkeit
  • Strukturierung und Bevorzugung kognitiver Ansätze und der Verhaltenstheorie

Aufbauend auf diesen Prinzipien beinhaltet der TEACCH Ansatz:

  • Förderdiagnostik
  • Förderung der Kommunikation, des Sozialverhaltens, der Selbstständigkeit

 Dies geschieht durch Strukturierungen

  • des Raumes (Wo?)
  • der Zeit (Wann, Wie lange, Welche Reihenfolge?)
  • der Aktivitäten (Was, Wie, Womit?)
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