Prinzipien

Folgende Prinzipien verfolgen die Lehrer*innen u.a. an der AFS bei der Unterrichtsvorbereitung:

  • Handlungsorientierung: Der handlungsorientierte Unterricht wird als ein aktiver, eigenverantwortlicher und ganzheitlicher Prozess verstanden. Nicht nur das Endprodukt, sondern gerade der Lernprozess steht im Vordergrund. Die hohe Eigenaktivität der Schüler*innen ermöglichen die Lerninhalte aktiv und zielgerichtet zu bearbeiten und zu verstehen. Die Lehrperson unterstützt und begleitet die Schüler*innen während des selbstständigen Lernens und ermöglicht das Lernen mit allen Sinnen (vgl. Definition Hilbert Meyer).
  • Elementarisierung: Um den Schüler*innen einen elementaren Zugang zu den Lerninhalten zu ermöglichen, muss die Lehrperson das jeweils Wesentliche herausarbeiten und in ein konkretes, individuelles Lernangebot übertragen. Elementarisierung bedeutet daher einen Lerngegenstand in Bezug auf die Zielgruppe und das Thema zu vereinfachen. Dabei werden schüler*innenbezogene Anpassungen unter Berücksichtigung der (schulinternen) Curricula notwendig.
  • Individualisierung: Gezielte individuelle Förderung bedeutet, dass jede Schülerin und jeder Schüler einen Zugang zu den Lerninhalten ermöglicht bekommt. Dazu werden individuelle Lernwege gefunden. Die Schüler*innen werden auf ihrem jeweiligen Lernstand durch die diagnostische Bestimmung der individuellen Lernvoraussetzungen abgeholt und individuell gefördert. Dabei werden geeignete Maßnahmen entwickelt, die bspw. durch die Gewährung ausreichender Lernzeit, spezifische Fördermethoden, angepasste Lehrmittel und ggf. durch die Bereitstellung geeigneter Hilfsmittel umgesetzt werden.

(Siehe Schulkonzept „Prinzipien und Methoden des Unterrichts“)

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