Freiwilliges Soziales Jahr an der Anne-Frank-Schule – freie Plätze ab sofort – JETZT BEWERBEN

Förderschule des Oberbergischen Kreises mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

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Einschulung (PDF)


Liebe Eltern,

im Folgenden wollen wir Sie darüber informieren, wie Ihr schulpflichtiges Kind Aufnahme in die Anne-Frank-Schule findet. Die Aufnahme kann nur erfolgen, wenn bei Ihrem Kind ein sonderpädagogischer Förderbedarf vorliegt, der in einem aufwendigen Verfahren festgestellt werden muss.

Antrag auf Eröffnung des Verfahrens

Einen Antrag auf Eröffnung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs können Sie und/oder die für Ihr Kind zuständige Grundschule stellen. Die Grundschule ist verpflichtet, die Eröffnung des Verfahrens zu beantragen, wenn der sonderpädagogische Förderbedarf offensichtlich ist. Sie haben an dieser Stelle nicht das Recht, die Durchführung des Verfahrens zu verhindern. Später haben Sie weitgehende Rechte.

Die Förderschule kann diesen Antrag bei einem schulpflichtig werdenden Kind nicht stellen.

Wenn Sie als Eltern den Antrag auf Eröffnung des Verfahrens stellen möchten, wenden Sie sich bitte an die zuständige Grundschule oder an die Anne-Frank-Schule und vereinbaren Sie einen Termin mit der Schulleitung.

Der Antrag muss begründet werden. Bringen Sie deshalb medizinische und/oder psychologische Unterlagen mit, aus denen hervorgeht, welche Diagnose bei Ihrem Kind vorliegt.

Eröffnung des Verfahrens

Die Schulaufsichtsbehörde – das Schulamt für den Oberbergischen Kreis – eröffnet das Verfahren. Das bedeutet: Sie beauftragt eine sonderpädagogische Lehrkraft und einen Lehrkraft der zuständigen Grundschule, ein pädagogisches Gutachten zu erstellen. Außerdem veranlasst die Schulaufsichtsbehörde eine schulärztliche Untersuchung durch das Gesundheitsamt.

Schulärztliches Gutachten

Das Gesundheitsamt für den Oberbergischen Kreis schreibt Sie an und lädt Sie und Ihr Kind zu einem Untersuchungstermin ein. Sie begleiten Ihr Kind zu dieser Untersuchung. Das schulärztliche Gutachten wird direkt an die Gutachter/innen gesandt.

Pädagogisches Gutachten

In dem pädagogischen Gutachten soll festgestellt werden, ob Ihr Kind einen sonderpädagogischen Förderbedarf hat und welcher Förderschwerpunkt vorliegt.

In diesem Zusammenhang werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt. Diese können u.a. sein:

  • Besuch im Kindergarten
  • Gespräche mit Ihrem Kind
  • Durchführung von Testverfahren
  • Kontaktaufnahme zu anderen Fachkräften und Institutionen

Mit Ihnen als Eltern vereinbaren die Gutachter/innen in der Regel zwei Gesprächstermine. Das erste Gespräch liegt in der Zeit der Begutachtung. Dabei haben Sie Gelegenheit, Ihre Einschätzung der Situation zu äußern, Fragen zu stellen, Vorschläge zur Förderung Ihres Kindes zu machen usw. Das heißt, Sie können alles anbringen, was Ihnen im Zusammenhang mit der Förderung Ihres Kindes wichtig ist. Das zweite Gespräch führen die Gutachter/innen mit Ihnen am Ende des diagnostischen Prozesses. Die Ergebnisse der Beobachtungen, Gespräche und ggf. Tests werden Ihnen erläutert. Dabei können Sie Ihre Überlegungen äußern, die anschließend in das Gutachten aufgenommen werden.

Entscheidung über den sonderpädagogischen Förderbedarf

Die Schulaufsichtsbehörde entscheidet auf der Grundlage des Gutachtens und, falls erforderlich, nach einem Gespräch mit Ihnen als Eltern über den sonderpädagogischen Förderbedarf, den Förderschwerpunkt oder die Förderschwerpunkte und den Förderort Ihres Kindes.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Entscheidung ausschließlich durch die Schulaufsichtsbehörde getroffen wird und die Verantwortung alleine bei dem/der zuständigen Schulaufsichtsbeamten/in liegt. Deshalb können die Gutachter/innen keine Zusage irgendeiner Art machen.

Es gibt zwei Entscheidungsmöglichkeiten:

  • Ihr Kind hat keinen sonderpädagogischen Förderbedarf. Ist dies der Fall, melden Sie Ihr Kind zur Einschulung an der zuständigen Grundschule an.
  • Ihr Kind hat sonderpädagogischen Förderbedarf. Jetzt entscheidet der Schulaufsichtsbeamte, welche(r) Förderschwerpunkte(e) vorliegt/vorliegen. Er folgt dabei in der Regel den Vorschlägen der Gutachter/innen.

Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Schule haben immer den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, einige, meist schwerstbehinderte Kinder, auch einen weiteren Förderschwerpunkt (Körperliche und motorische Entwicklung, Sehen, Hören oder Soziale und emotionale Entwicklung).

Bei der Entscheidung über den Förderort hat der Schulaufsichtsbeamte die Möglichkeit eine allgemeine Schule mit Gemeinsamen Unterricht (GU) oder eine Förderschule als Förderort festzulegen.

Die Förderung Ihres Kindes im Gemeinsamen Unterricht einer Grundschule setzt Folgendes voraus:

  • Sie als Eltern beantragen die Förderung Ihres Kindes im Gemeinsamen Unterricht. Diesen Antrag können Sie vor der Eröffnung des Verfahrens oder zu einem späteren Zeitpunkt stellen.
  • Der Schulträger stimmt dem Gemeinsamen Unterricht zu. Das Schulamt holt diese Stellungnahme ein.
  • Die personellen, räumlichen und sächlichen Voraussetzungen stehen in der Grundschule zur Verfügung. Das Schulamt übernimmt die Überprüfung.

Im Oberbergischen Kreis ist der Gemeinsame Unterricht im Grundschulbereich durch das Schulamt so organisiert, dass nicht jede Grundschule den Gemeinsamen Unterricht durchführt. Wenden Sie sich bitte mit Fragen zum Gemeinsamen Unterricht an die für Ihr Kind zuständige Grundschule oder direkt an das Schulamt für den Oberbergischen Kreis.

Wenn im Gutachten vermerkt ist, dass Sie als Eltern mit der vorgeschlagenen Maßnahme einverstanden sind, erhalten Sie von der Schulaufsichtsbehörde einen entsprechenden Bescheid. Sie melden dann Ihr Kind an der Schule an, die in dem Bescheid genannt ist.

Wenn im Gutachten vermerkt ist, dass Sie als Eltern mit der vorgeschlagenen Maßnahme nicht einverstanden sind, werden Sie vom Schulamt für den Oberbergischen Kreis in der Regel zu einem Gespräch eingeladen. Kommt während der Aussprache eine Einigung zustande, erhalten Sie einen Bescheid. Sie melden Ihr Kind dann bei der benannten Schule an.

Wenn Sie als betroffene Eltern mit dem Bescheid der Schulaufsichtsbehörde nicht einverstanden sind, können Sie beim Verwaltungsgericht Köln Klage einreichen

In der Praxis gibt es nur wenige Klagen, weil Gutachter/innen und Eltern bereits während der Erstellung des Gutachtens intensiv zusammenarbeiten.

Fragen?

Wenden Sie sich bitte an die Schulleitung (02267/887810), an Ihre zuständige Grundschule oder an das Schulamt für den Oberbergischen Kreis (02261/884031).

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Tel.: 02267/887810

Fax: 02267/8878130

Email: afs-wipp@web.de

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