Förderschule des Oberbergischen Kreises mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Gemeinsam Leben und Gemeinsam Lernen sind die Basis aller unserer pädagogischen Bemühungen.

Unsere Schule ist in erster Linie immer ein Ort des gemeinsamen Erlebens für Schüler und Lehrer. Hier gibt es Platz, an dem man sich wohlfühlen kann, geborgen ist, aber auch, in Konflikte geraten kann und die Möglichkeit hat, sie auszutragen. Man kann schöne Dinge genießen, aber auch seinen Kummer mitteilen. Man kann sein Leben selbst und das Zusammenleben mitbestimmen, ebenso Verantwortung und Pflichten übernehmen lernen.

Das geschieht am erfolgreichsten in Situationen, in denen jeder gezwungen ist zu handeln. Vieles in diesem Bereich des „Sozialen Lernens“ müssen wir nicht provozieren. Wer unsere Schülerinnen und Schüler im Umgang miteinander, während der Pausen auf dem Schulhof, am Fußballkicker oder im Schülercafé beobachtet, wird bemerken, wie selbstverständlich sie miteinander umgehen. Einige sehr individuelle Problemlösungen werden ihn auch in Erstaunen versetzen.

Das Meiste im Bereich des „Sozialen Lernens“ muss angebahnt, gefördert und immer wieder geübt werden. Diese Arbeit wird in der Klasse geleistet. Die Klasse als Gemeinschaft von Schülern, Lehrern und Betreuern ist Basis und Ausgangspunkt aller pädagogischen Aktivitäten. Hier wird gelacht, geweint, geredet, zurechtgewiesen. Hier wird erfahren, gelernt, gespielt, gesungen, gestritten, gegessen, getrunken, gefeiert usw.

In die Gemeinschaft einzuführen, sie zu erfahren, zu erleben und sie aktiv mitgestalten zu können, ist das vorrangige Ziel der Arbeit in der Klasse. Alle Aktivitäten werden daraufhin ausgerichtet. Wir betreiben Gruppenerziehung mit dem Ziel der Gemeinschaftsfähigkeit. Auch die individuelle Förderung oder die Förderung in Kleinstgruppen verfolgen immer das Ziel, Gruppenfähigkeit herzustellen, zu erhöhen oder zu verbessern.

Um eine Klasse zur Gemeinschaft werden zu lassen, bedarf es der Kontinuität. Wir versuchen deshalb, eine Schülergruppe möglichst lange zusammenzulassen, die Lehrer begleiten sie in der Regel 3 – 5 Jahre, der Klassenraum bleibt auch einige Jahre derselbe.

Wir verfolgen das Ziel der Gemeinschaftsfähigkeit auch über die Begrenztheit der Klasse hinaus. Wir wollen, dass sich alle Schüler auch als Teil der Schulgemeinde „Anne-Frank-Schule“ erfahren. Dazu haben wir im Laufe der Jahre einige feste Ereignisse etabliert: die traditionelle Karnevalssitzung an Weiberfastnacht, das Advents- und Sommerfest, der Weihnachtsgottesdienst, die Kommunion und die Konfirmationsfeier, die Entlassfeier, das Sportfest, die Projektwoche usw. Wichtig zum Gelingen solcher Ereignisse ist es, dass die Schüler umfänglich bei der Vorbereitung und Durchführung eingespannt sind. Nur so wird ein Fest zu ihrem Fest.

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51688 Wipperfürth

Tel.: 02267/887810

Fax: 02267/8878130

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