Förderschule des Oberbergischen Kreises mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Wir wollen dazu beitragen, dass sich unsere Schüler in/an der Welt orientieren.

Selbst die noch so differenzierte funktionale Ertüchtigung ist für das Lebenlernen und Lebenkönnen unzureichend. Das Lesen, Schreiben und Rechnen, das Werken, das Malen oder das Kochen erfüllen keinen Selbstzweck. Es hat ausschließlich den Sinn, sich in konkreten Lebenssituationen besser zurechtzufinden.

Wir Menschen leben in einer Welt der ´Sachen´. Dazu gehören die Technik, der Verkehr aber auch die Kultur und die Religion. Wir alle sind in diese Welt allmählich hineingewachsen und so mit ihr in Beziehung getreten. Gleiches gilt für unsere Schüler. Auch ihnen müssen wir den Kontakt mit `Sachen´ ermöglichen, um so zu ihrer Orientierung in der Welt beizutragen.

Wir gehen das folgendermaßen an:

  • „Wir machen Erfahrungen mit Feuer, Luft und Erde.“
  • „Wir spielen die Zauberflöte als Marionettentheater.“
  • „Wir bereiten eine Schülerdisco vor.“
  • „Wir machen einen Besuch auf dem Bauernhof.“
  • „Wir erkunden die Werkstatt für behinderte Menschen.“
  • „Wir stellen Musikinstrumente her.“
  • „Wir bauen und probieren einen Abenteuerparcours.“
  • „Wir bepflanzen ein Hochbeet.“
  • „Wir fahren in den Zoo.“

Das ist eine kleine Auswahl von Sachthemen, die wir im Unterricht behandelt haben. Wir nennen diesen Unterricht Vorhabenunterricht und hier passiert genau das, was wir uns vorgenommen haben: Wir erkunden, lernen kennen, stellen her, versuchen, experimentieren, spielen, richten ein usw. Der Schwerpunkt liegt dabei im handelnden Umgang mit den Sachen.

In den vergangenen Jahren sind in allen Klassen und auch Klassen übergreifend eine Unzahl von Vorhaben auf den verschiedensten Niveaustufen durchgeführt worden. Die Weltorientierung unserer Schüler ist uns dabei ein besonderes Anliegen. Hier finden sich besonders die Vorstellungen, die man sich gemeinhin von schulischer Arbeit macht: Welt wird vermittelt und Wesentliches für die Welt gelernt.

Bei vielen Eltern unserer Schüler treffen Unterrichtsangebote in der dargestellten Form eher auf Unverständnis. Nichts Neues wird erarbeitet, keine Fähigkeit erweitert, keine Fertigkeit trainiert. Was soll das dann überhaupt? Es hat den Sinn, Sachen kennenzulernen und ihre Beziehungen zueinander zu erkennen. Wirkungszusammenhänge müssen offen gelegt werden und unseren Schülern verständlich gemacht werden. Die Begriffe Ganzheit und ganzheitliche Erziehung finden hier ihre Anwendung.

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