Förderschule des Oberbergischen Kreises mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Der Unterricht steht im Zentrum der schulischen Arbeit an der Anne-Frank-Schule. Wir möchten unseren Schülern und Schülerinnen einen guten Unterricht anbieten.

Guter Unterricht besteht in Zielorientiertheit, inhaltlicher Klarheit, Strukturiertheit, Ritualen, Methodenvielfalt, vorbereiteter Umgebung, guter Medienauswahl, Übung, individuellem Vorgehen, Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit aufseiten der Lehrer und Lehrerinnen und beruht auf einer entwicklungsbezogenen Diagnostik der Schüler und Schülerinnen.

Es gibt keinen behinderungsspezifischen Unterricht. Unterricht folgt allgemeingültigen Gütekriterien. Allerdings gibt es Modifikationen bei Kindern mit sprachlichen Defiziten, mit Sinnesbeeinträchtigungen oder mit autistischen Verhaltensweisen. Hier kommen Konzepte wie „Unterstützte Kommunikation“, „TEACCH“ (Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children (dt.: Behandlung und pädagogische Förderung von autistischen und in ähnlicher Weise kommunikationsbehinderten Kindern)) oder verhaltensmodifikatorische Vorgehensweisen ergänzend zum Tragen.

Unterricht an der Anne-Frank-Schule fördert Kompetenzen in den Entwicklungsbereichen Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Sozialisation, Selbstversorgung und Kommunikation. Er erstreckt sich im allgemeinbildenden Bereich der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung auf Aufgabenfelder der Sprache und Kommunikation, Mathematik, gesellschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Unterricht, Bewegungserziehung (Sport, Schwimmen) musisch-ästhetische Erziehung (Kunst, Ton, Musik), religiöse Erziehung/Ethik und Arbeitslehre (Hauswirtschaft, Werken). Im Unterricht der Berufspraxisstufe stehen die Aufgabenfelder Arbeit und Beruf, Öffentlichkeit/Mobilität, persönliche und soziale Beziehungen/Partnerschaft, Wohnen und Freizeit im Mittelpunkt. Die Lern- und Arbeitsformen in der Berufspraxisstufe orientieren sich an dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in die Arbeitswelt vorzubereiten.

Wir gehen davon aus, dass jeder Schüler nur selbst lernen kann, folglich kann es Lernen nur als Selbsttätigkeit geben. Lernprozesse sind die Anpassungen an neue Lernniveaus, sie werden immer vom Lernenden selbst vollzogen. Im Konzept des selbst gesteuerten Lernens besteht Offenheit für die Verschiedenheit von Schülern und Schülerinnen (jeder lernt anders, jeder findet seinen Lernweg). Das gilt natürlich auch für schwerstbehinderte Schüler. Selbststeuerung und Offenheit erfordern offene Unterrichtsformen, so z.B. den vorhabenorientierten Unterricht, die Freiarbeit, die Wochenplanarbeit, den Werkstattunterricht oder die Stationenarbeit.

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